Träume.
Die Möglichkeit das Träume wahr werden können,
macht das Leben erst interessant.
Lebe.
Die einzige Möglichkeit, etwas vom Leben zu haben,
ist, sich mit aller Macht hineinzustürzen.
Genieße.
Genieße den Augenblick,
denn der Augenblick ist dein Leben.
Reise.
Jede große Reise
beginnt mit einem kleinen Schritt

Sonntag, Januar 22, 2017

Neuseeland - Wellington bis Napier

Life_Gourmet
Wenige Stunden nach der Abfahrt von Picton auf der Südinsel legte unsere Fähre in Wellington auf der Nordinsel an. Willkommen in der Hauptstadt von Neuseeland! Die Stadt ist mit knapp 200.000 Einwohnern die 2 größte des Landes und trägt nicht zu Unrecht den Spitznamen "Windy City", denn hier bläst dir der Wind von allen Seiten um die Ohren. Unsere Ankunft in Wellington war zur Vorweihnachtszeit (22.Dezember) und wir 5 haben ein Airbnb gebucht, um die Weihnachtstage gemeinsam an einem Ort zu verbringen, bevor sich ein Teil der Gruppe ab gesplittet, da deren Reisezeit deutlich kürzer ist als die von mir und Melanie.

In den 6 Nächten in Wellington besuchten wir das Te Papa Museum, sowie das Wellington Museum, welches deutlich unbekannter ist, aber uns besser gefallen hat. Beide Museen sind übrigens kostenlos und daher ist ein Besuch auch für Museumsmuffel wie mich fast schon unausweichlich! Wobei ich vom Wellington Museum wirklich angetan war und wer mich kennt, weiß welchen Wert diese Aussage im Bezug auf ein Museum bei mir hat. Im Te Papa findet man neben vielen Bildern, eine Ausstellung über den Krieg, welche ich ebenfalls sehr gelungen finde. Man hangelt sich an einem Zeitstrahl vom Beginn des Krieges bis hin zum Ende entlang und lernt auf dem Weg mehrere verschiedene Charaktere mit Ihren persönlichen Geschichten während dieser schwierigen Zeit kennen.

Natürlich stand neben einem ganz gemütlichen Weihnachtsessen in einem Restaurant, auch etwas Sightseeing auf dem Plan. Neben dem Victoria Lookout und einem Stadtbummel, dürfen Hafenspaziergang und der Botanische Garten nicht fehlen. Da die Neuseeländer ihr Weihnachten klassisch am 25.12 feiern und nicht am 24.12 wie wir, war es übrigens auch kurzfristig möglich einen Tisch im um uns empfohlenen Restaurant „Whitebait“ zu reservieren und gemeinsam einen friedvollen Abend zu verbringen. Als kleinen Geheimtipp pries unser Host Lynette uns den "Waihinahina Park" an, welcher nicht spektakulär ist, aber einen wundervollen Blick aufs Meer und die Stadt bietet. Hier triffst du garantiert keine Touristen, denn hier finden sich die heimischen Hundebesitzer mit Ihren Hunden für einen ausgiebigen Spaziergang ein.
Auckland
Wellington Museum
Church in Wellington
Habour of Wellington
Wellington Museum
Der letzte Familienausflug (Da die Truppe so bunt gemischt war hielt uns jeder für eine Familie, sodass wir irgendwann selbst von „Neuseelandfamilie“ gesprochen haben) führte uns zum Cape Palliser an der Südöstlichen Spitze der Nordinsel. Sobald man die knapp 260 Stufen überwunden hat, kann man hier die wundervolle Aussicht vom Platz eines Leuchtturms genießen und natürlich ist auch das Lichthaus selbst von etwas Entfernung eine echte Fotoschönheit. Auf dem Rückweg ist noch ein Abstecher zu den Putangirua Pinnacles drin, welche auch ein Drehort der drei Herr der Ringe Filme darstellen.
Cape Palliser
Cape Palliser
Zu 3 führte uns der Weg weiter in den Norden in Richtung Masterton und Napier. In der Umgebung rund um Masterton besuchten wir zuerst ein nachgestelltes Stonehenge, welches wie sich rausstellte rein aus Betonklötzen bestand und bereits vom weiten (Eingang) enttäuschend aussah, daher haben wir auf die Zahlung des Eintrittsgeldes und einen dementsprechenden Besuch verzichtet. Leider sollte auch das Alternativprogramm im „Pukaha Mount Bruce National Wildlife Centre“ nicht viel weniger enttäuschend sein. Zwar bekamen wir unseren ersten lebenden Kiwi zu Gesicht (vorher nur tote auf der Straße), aber leider war dies so ziemlich das einzige was man sehen konnte außer ein paar Vögel in Gehegen. Fast die Hälfte der Gehege stand leer und die Kiwis waren in einem abgedunkelten Raum, sodass man nur den weißen Kiwi unter Rotlicht in Dunkeln sehen konnte. Sehr enttäuschend bei mehr als 20$ Eintritt. Als Krönung verbrachten wir die Nacht auf einer Schafsfarm, welche wir durch die BBH Broschüre fanden, allerdings hatten wir aufgrund eines Sturmes in den letzten Tagen kein fließendes Wasser. Zum Glück hatten wir genug eigene Wasserreserven dabei, um Speisen zubereiten zu können und nicht zu verdursten. Am nächsten Morgen funktionierte das Wasser dann auch wieder, sodass einer Dusche vor der Abreise und einem heißen Tee nichts mehr im Wege stand.
Umgebung von der Schafsfarm
Immer weiter in Richtung Norden auf dem Weg nach Napier, passierten wir das mittlerweile immer bekannter werdende Schild eines Ortsnamen mit dem längsten Wort für einen Platz auf der Welt. Auf dem berühmten Schild steht auch beschrieben, wie das Wort aus der Maori-Sprache entstanden ist bzw. welche Bedeutung es hat. Ihr könnt euch ja mal an der Aussprache versuchen, ein Bild gibt’s direkt hier als Anhang. Taumata­whakatangihanga­koauau­o­tamatea­turi­pukaka­piki­maunga­horo­nuku­pokai­whenua­ki­tana­tahu ist der Name eines 305 Meter hohen Hügels und besteht aus über 80 Buchstaben in einem Wort.
Am selben Abend landeten wir in Napier.

Napier ist eine kleine Stadt im Osten der Nordinsel und besticht durch eine schöne Promenade, eine einladende Fußgängerzone mit Geschäften, Cafes, Restaurant und allem was dazu gehört. Hier kommt garantiert jeder auf seine Kosten und jedem Reisenden können wir nur dazu raten, einige Tage in diesem schönen Städtchen zu verbringen. Auch wir hätten gerne einige Tage mehr in diesem schönen Städtchen verbringen wollen, allerdings hatten wir über Weihnachten eine kleine Schnapsidee bezüglich eines „Great Walks“, mehr dazu im nächsten Beitrag.
Napier
Cape Kidnappers
Von Napier aus kann man mit dem Auto in Richtung „Cape Kidnappers“ fahren und sein Auto vor einem Campingplatz abstellen. Nun heißt es zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, denn für diesen Walk ist es erforderlich das Ebbe ist. Am Strand entlang geht ihr einige Kilometer bis ihr nicht mehr drum herum kommt Becken tief im Wasser zu stehen, um den Weg weiter fortsetzen zu können. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis ihr am Cape Kidnappers eine riesige Vogelkolonie zu Gesicht bekommt. Doch nicht nur das Ziel (Die Vogelkolonie und der Ausblick) ist der Lohn für eure Arbeit, sondern der Weg selbst ist wirklich wundervoll! Auf dem Hinweg taten wir das erste Mal etwas, was in Neuseeland an jeder Straßen zu finden ist… wir trampten und wurden prompt von einem Kiwi auf einem Quad mit Anhänger am Strand mitgenommen! Eine Fahrt wie man sie in keinem Freizeitpark erleben kann, denn wir fuhren am Strand entlang über Steine und Kniehohes Wasser, welches uns die Reifen gemeinsam mit dem Schlamm ins Gesicht schleuderten und doch waren wir überglücklich und strahlten wie Honigkuchenpferde, als wir auf unserer Strandachterbahn an zahlreichen Fußgängern vorbei schnellten und 2 Stunden Spaziergang durch eine Erlebnisfahrt der besonderen Art eintauschten!
Cape Kidnappers
Cape Kidnappers
Im nächsten Beitrag erzähle ich euch von unserer 4 tägigen Wandertour über Neujahr und unseren weiteren Reiseverlauf über die Nordinsel Neuseelands.

Bis dahin bleibt reisefreudig!
Euer Life-Gourmet alias Daniel

Dienstag, Januar 10, 2017

Neuseeland - Von Queenstown zum Abel Tasman

Life_Gourmet
In Queenstown gibt es viele Möglichkeiten seinen Adrenalinpegel ansteigen zu lassen, egal ob Bungeejump, Skydive, Wildwasserrrafting oder Speedbootfahrt, allerdings lassen die Anbieter es sich in diesem Actionmekka dementsprechend bezahlen, besonders in der Hauptsaison schlagen hier happige Preise zu buche.

Wir probierten den berühmten Ferge-Burger der in Queenstown Pflicht ist, auch wenn eine Stunde Wartezeit keine Seltenheit ist. Kleiner Tipp: Ruft morgens an + gebt eure Bestellung auf für eine bestimmte Uhrzeit, dann könnt ihr diese zur abgemachten Uhrzeit abholen. Ein späterer Anruf ist sinnlos, da das Telefon nicht mehr abgehoben wird. :) Egal ob Woche oder Wochenende in Queenstown kann man jede Nacht zum Tag werden lassen. Natürlich nutzten wir diese Tatsache aus und gönnten uns das ein oder andere Bierchen. Am folgenden Tag kapselte sich Jasper auf den Golfplatz ab, da er begeisterter Golfer ist, während der Rest von uns sich erfolgreich an Disc-Golf versuchte. Den Abend ließen wir nach etwas Sightseeing am See Wakatipu ausklingen, bevor wir uns in den folgenden Tagen auf in Richtung Wanaka machten.
Queenstown
In Wanaka hatten wir großes vor, denn Chris und Vicky haben uns den Aufstieg auf den Roys Peak sehr ans Herz gelegt. Natürlich wollten wir noch einen drauf setzen und daher klingelte um 2 Uhr morgens der Wecker, denn um 3 Uhr wollten wir mit dem Aufstieg beginnen, um pünktlich zum Sonnenaufgang auf dem Berg zu sein. 1578 Meter hoch, knapp 1200 Höhenmeter und 11km Strecke waren zu bewältigen, bevor wir die Spitze zum Sonnenaufgang erreichten. Uns bot sich ein 360 Grad Blick über den Lake Wanaka, den Mount Aspiring National Park, Wanaka und die gesamte Umgebung. Auf der einen Seite konnten wir die Bergkette mit dem Lake Wanaka sehen, während sich auf der anderen Seite der Himmel hell rosa färbte, als die Sonne am Horizont aufging. Eine atemberaubende Erfahrung die jeder machen sollte und für mich eines der Highlights auf der Südinsel Neuseelands. Vergesst auf alle Fälle nicht eure Taschenlampen und auf dem Weg zum Gipfel gibt es noch die Möglichkeit auf 2 kleinere Nachbarberge auszuweichen, welche wirklich eine super Fotokulisse bieten. 

Generell ist die Stadt Wanaka deutlich kleiner als Queenstown, hat dennoch einen Charme den man nicht verleugnen kann. Vielleicht beschreibar als etwas ruhigeres Queenstown für "Nicht Adrenalin Junkies". Auf dem Weg von Wanaka nach Haast an der Westküste der Insel kommt man am Blue Pools Walk vorbei, welcher in ca. 15 Minuten zu den Blue Pools führt. An dieser Stelle des Makarora River ist das Wasser für gewöhnlich hellblau durch das Gletscherwasser, welches den Fluss speist, allerdings regnete es bei unserem Besuch, sodass das Wasser sich grünlich verfärbte und die Sandsegmente vom Boden des Flusses aufgewirbelt wurden. Die Blue Pools fielen für uns also sprichwörtlich ins Wasser.
Roys Peak Ausblick
Roys Peak Ausblick
Roys Peak Ausblick
Roys Peak Ausblick (Beim Abstieg)
In Haast machten wir eine Speedbootsafari über den Waiatoto River, welche nicht wirklich durch "Speed" bestach, sondern durch die Kulisse des Regenwaldes der rundherum wuchs und Teil des Mount Aspiring National Parks ist. Auf alle Fälle eine Tour die auf der Kann-Seite und nicht auf der „das ist so atemberaubend das musst du unbedingt gemacht haben“ Seite steht, aber dennoch ein schönes Erlebnis.
Speedbootsafari nähe Haast
Speedbootsafari nähe Haast
Nächster Halt die Gletscher! An der Westküste entlang fuhren wir in nördliche Richtung zum Fox Glacier. Die Wanderung zum Gletscher dauert vom Parkplatz aus lediglich 20 Minuten und gestattet dir einen Blick auf den Fox-Gletscher aus 1km Entfernung. Am Abend gibt es direkt im Dorf des Fox Gletschers einen kleinen Wald in dem man eine Runde drehen kann die ca. 30 Minuten dauert und auf der man zahlreiche Glühwürmchen an Bäumen, Steinen und in kleinen Höhlen bestaunen kann. Eine nette und vor allem kostenlose Variante, wenn man nicht viel Geld für eine geführte Tour durch Glühwürmchen Höhlen an anderer Stelle ausgeben möchte. Die Wanderung zum Franz-Josef Gletscher dauert vom Parkplatz etwas länger (ca.60-90Minuten), allerdings bietet sich dir ein deutlich schönerer Blick auf den Gletscher, als beim Fox-Gletscher. Viel dichter als 750m Entfernung kommst du aber auch hier nicht heran. Es gibt natürlich die Möglichkeiten eines Fluges mit dem Hubschrauber oder einem Flugzeug auf den Gletscher, wie du es dir denken kannst ist das sehr kostspielig, allerdings die einzige Variante einen der Gletscher aus nächster Nähe zu sehen.
Franz-Josef Gletscher
Eine Weide in der Nähe des Fox-Gletschers

Weiter führt unsere Fahrt entlang der Westküste nach Greymouth. Einen kleinen Abstecher machten wir nach Shantytown eine kleine, alte, nachgebaute Stadt aus dem Goldgräberzeitalter in Neuseeland. Hier kann man verschiedene alte Gebäude der damaligen Zeit besuchen wie zum Beispiel eine Bank, ein Krankenhaus, einen Metzger, einen Saloon, eine Schmiede und vieles mehr. Generell eine sehr nette Idee, wenn die ganze Anlage etwas mehr gepflegt werden würde und nicht so heruntergekommen wäre wie sie es  heutzutage leider ist. In Greymouth verbrachten wir die Nacht und stockten unsere Vorräte mal wieder etwas auf, bevor wir die Stadt am nächsten Tag direkt wieder verließen, da es hier nicht wirklich etwas Sehenswertes gibt.
Shantytown
Shantytown
Weiter an der Küste entlang, fuhren wir vorbei an den Pancake Rocks nach Westport. Die Pancake Rocks sind eine Felsformation, welche an übereinander gestapelte Pancakes erinnert und daher seinen Namen erhielt. Für einen kleinen Zwischenstopp auf alle Fälle sehenswert, doch als Hauptattraktion für einen Küstenabschnitt vielleicht etwas fad.
Pancake Rocks
Pancake Rocks
In großen Schritten bewegen wir uns auf den nördlichen Teil der Südinsel zu. Unsere nächste Nacht verbrachten wir in Murchison, da wir in der Umgebung unser erstes Wildwasserrafting mit dem Grad 3/5 gebucht haben. Ein wirkliches Erlebnis für jeden der noch nie Wildwasserrafting gemacht hat! Über bookme.co.nz Buchten wir eine Tour die etwa 45 Minuten von Murchison entfernt war, allerdings sollte sich dieser Deal lohnen, da wir erst nach der Buchung von einigen Locals hörten, dass dieser Anbieter mit Abstand der Beste in der Umgebung ist. Auf ins Boot und los geht‘s. Nach intensiver Einführung fühlten wir uns gewappnet für die Fahrt auf dem Buller River. Ein Spektakel, welches seines gleichen sucht, denn wir alle hatten so viel Spaß und fühlten uns so gut aufgehoben bei unserem Seebär von Bootskapitän, wir würden blind erneut buchen! Fürs nächste Mal suchen wir uns auf alle Fälle eines mit dem Grad von 4/5 oder sogar 5/5, denn dann hat man sogar kleine oder auch größere Wasserfälle als Teil seiner Abfahrt.
Wir mitten drin !
...und von oben :)
Im Norden angekommen quartierten wir uns in Nelson ein, bevor wir in Richtung Abel Tasman aufbrachen. Unsere erste Nacht an der Golden Bay verbrachten wir in einem kleinen Hostel in der Nähe vom Farewell Spit, welches wir bei einem Spaziergang für uns eroberten. Im Anschluss brachen wir auf zum Wharariki Beach und genossen die stürmische Brise, welche uns den Sand um und in die Ohren blies. An diesem Strand kannst du beobachten, wie der starke Wind die Dünen von A nach B bewegt, denn stetig fegt der Wind über die Sandoberfläche und wirbelt den feinkörnigen Sand umher. Wenn du dich am Strand etwas rechts hälst, hast du die Möglichkeit auf einen Berg zu wandern, welcher dir einen atemberaubenden Ausblick auf die gesamte Kulisse bietet. Ein wundervoller Moment, wenn du dich mit vollem Körpergewicht in den Wind werfen kannst und dein Körper auf der Windböe umher tänzelt.
Wharariki Beach
Wharariki Beach
In den nächsten Tagen eroberten wir den Abel Tasman Nationalpark für uns, indem wir diesen vom Norden her ein Stück weit erwanderten. Wir starteten auf der Totaranui Campsite Area und wanderten in die nördliche Richtung. Nach einigen Stunden kehrten wir zum Ausgangspunkt zurück und verbrachten die Nacht in Marahau. Von hier aus hatten wir für den nächsten Tag eine Kajak/Wandertour gebucht. Mit dem Wassertaxi wurden wir zur Torrent Bay gebracht, um von dort aus in nördliche Richtung zu wandern. Nach der Ankunft gegen Mittag in der Bark Bay fuhren wir mit dem Wassertaxi nach Anchorage. Hier warteten unsere gemieteten Kajaks inklusive Tourguides auf uns, um uns in südliche Richtung zum Ausgangspunkt nach Marahau zurück zu navigieren. Wie immer wenn wir Wanderungen machten oder besondere Dinge sehen wollten, spielte das Wetter an diesem Tag perfekt mit und bei blauem Himmel mit kaum einer Wolke paddelten wir den Abel Tasman Nationalpark entlang nach Marahau. Ein wunderschönes Fleckchen Erde, welches man nicht auslassen sollte, wenn ein Besuch auf dieser Insel ansteht. Varianten diesen Nationalpark zu erkunden gibt es einige, allerdings ist besonders bei einer mehrtägigen Wanderung das rechtzeitige buchen der Huts unabdingbar, da diese sehr begehrt sind.
Torrent Bay
Kajak Tour
Ausblick auf der Wanderung im Abel Tasman
Abel Tasman
Nachdem wir Monika auf unserem Rückweg durch Nelson wieder einsammelten, da diese bereits im Abel Tasman war und die letzten Tage in Nelson verbracht hatte, war der letzte Ausgangspunkt auf der Südinsel für uns Picton. Von hier aus setzt die Fähre nach Wellington über und in den verbleibenden Tagen teilten wir uns etwas auf um verschiedenen Interessen nach zukommen.
Picton
Während Jasper und Melanie eine enttäuschende Delfin-Tour buchten, verbrachten Patricia, Monika und Ich die Tage unter anderem damit, den Mount Stokes zu besteigen. Mit 1200 Metern Gesamthöhe und etwas mehr als 700 Höhenmeter die es zu überwinden galt (Start auf 500Metern) sicher kein Riese unter den Bergen, allerdings ist die Strecke nur 6km lang und dementsprechend steil. Den einen oder anderen Fluch später, hatten wir es endlich geschafft und konnten es uns auf der Spitze für ein paar Momente gemütlich machen. Der Ausblick ließ uns den Atem stocken, denn es bot sich uns einer der schönsten Ausblicke unseres Lebens. Der Mount Stokes ist der höchste Berg direkt in den Fjorden rund um den Queen Charlotte Sound. Er bietet uns einen Ausblick über die gesamte Fjordlandschaft mit ihren wundervollen Buchten, Landzungen, Inseln, Bergen, kleinen Orten, Picton, der Fähre, welche in Richtung Wellington unterwegs war und am Horizont kann man sogar einen Teil der Nordinsel erkennen. Ein wirklicher „WOW ist das Geil“ Moment durchströmt unseren Körper und ein total unterschätztes, untouristisches Highlight auf der Südinsel auf das wir durch bloßen Zufall in einem Café am Tag zuvor aufmerksam wurden.

Welch perfekter Abschluss für unsere Reise auf der südlichen Insel Neuseelands, bevor wir mit "Blue Berry" auf die Fähre fahren und durch die Fjorde schippern, die uns noch gestern von Mount Stokes aus verzaubert haben. Schiff Ahoi!
Te Mahia
Cafe in Te Mahia
Ausblick auf dem Weg auf Mount Stokes
Weg auf den Mount Stokes

Da sind wir schon wieder am Ende. Mein nächster Bericht folgt dann über unsere Erlebnisse auf der Nordinsel. Bis dahin bleibt reisefreudig!

Eurer Life-Gourmet alias Daniel.

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